Der Zugang zu Büchern und Geschichten ist eine grundlegende Voraussetzung für die frühe Leseförderung und sollte für alle Kinder unabhängig von ihrer sozialen Hintergrund und Familiensprache selbstverständlich sein. Bibliotheken spielen dabei eine zentrale Rolle, indem sie altersgerechte und vielfältige Medien bereitstellen und einen niederschwelligen Zugang für alle zu Literatur ermöglichen.
Die Zusammenarbeit zwischen Büchereien und elementaren Bildungseinrichtungen kann dazu beitragen, Kinder frühzeitig mit Büchern vertraut zu machen und Pädagog:innen, Bildungspartner:innen sowie Familien gezielt bei der frühen Leseförderung zu unterstützen.
Das Netzwerk setzt sich für eine engere Kooperation zwischen Bibliotheken, Bildungseinrichtungen und weiteren Akteur:innen der Leseförderung ein. Durch regelmäßigen Austausch sollen nachhaltige Strukturen geschaffen werden, die den Zugang zu Büchereien und ihren Angeboten erleichtern. Bestehende Angebote sollen weiterentwickelt und noch stärker in den Bildungsalltag integriert werden. Gleichzeitig sollen durch gemeinsame Bemühungen neue Formate entstehen, die auch leseferne Familien erreichen und Hemmschwellen abbauen.